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Letzte Aktualisierung  22.10.11

 

Der Reitverein im Überblick

Der Reitverein Tübach kann auf über 25 Jahre Vereinstätigkeit zurückblicken. In der Gemeinde Tübach war das Pferd bis zur einsetzenden Motorisierung in der Landwirtschaft als Zug- und Arbeitstier willkommen. Mit Ausnahme von einigen kleinen Nebenbetrieben waren in allen landwirtschaftlichen Höfen ein oder mehrere Pferde anzutreffen. Ohne Pferdekraft hätten die alltäglichen Arbeiten auf dem Bauernhof, vor allem die Erntearbeiten im Sommer und im Herbst kaum bewältigt werden können. An schönen Sonn- und Feiertagen waren überall Pferdegespanne anzutreffen. Anstelle der heutigen Parkplätze waren vor den Gaststätten Anbindevorrichtungen für die Pferde installiert. Unsere ältere Generation wird die Kavallerie bestimmt nicht vergessen, welche während Jahrzehnten in unserer Armee eine bedeutende Funktion hatte.  Diese "nostalgische Situation hat sich grundlegend geändert. Bei der Landwirtschaft hat der Traktor Einzug gehalten und bei den gewerblichen Betrieben sowie im Militär wurde das Pferd weitgehend durch Last- und Lieferwagen ersetzt. Erfreulicherweise hat das Pferd in der Freizeit und im Sport einen neuen Stellenwert bekommen. Der Pferdesport in der Freizeit hat heute eine grosse Bedeutung und Anziehungskraft gefunden. Auch im Reitverein Tübach, der damals nebst den Kavallerievereinen gegründet wurde, wurden in regelmässigen Abständen pferdesportliche Veranstaltungen durchgeführt. Es konnte immer wieder festgestellt werden, dass sich Jung und Alt aus der näheren und weiteren Umgebung mehr und mehr für den Pferdesport begeistern konnten. Heute zählt der Reitverein Tübach bereits ca. 160 Mitglieder. Seine Mitglieder beteiligen Sich aktiv an Spring-, Dressur-, Militaryprüfungen und Fahrturnieren. Die Förderung dieser Disziplinen ist auch eines der erklärten Ziele des Reitvereins Tübach. Darüber hinaus soll natürlich auch die Kameradschaft und der gesellige Teil nicht zu kurz kommen.

 

 

 

Rückblick in die Vereinsgeschichte des RVT

1972
 
3. Februar, Mittwoch, 20.00 Uhr, Restaurant «Sonne», Tübach 
Gründungsversammlung des «Reitclubs Sonne»

Es fanden sich 13 Gründungsmitglieder zusammen:

Bruno Zoller Josef Bischof Werner Locher
Charly Winkler Edith Bachmann Walter Keller
Hanni Winkler Ernst Fritschi Brigitte Widmer
Alwin Bachmann Peter Siegenthaler Lydia Gnädinger
 
Ziel und Zweck:    Förderung der reiterlichen Weiterbildung und der Geselligkeit.

Dass dabei die formellen Angelegenheiten eine äusserst untergeordnete Rolle spielten, ist gut zu verstehen. So nahmen damals auch die Revisoren an den Vorstandssitzungen teil. Es bestanden jedoch noch keine Statuten.

Der Mitgliederbeitrag wurde auf Fr. 50.-- festgesetzt. Die Teilnahme an allen Vereinsanlässen war im Beitrag inbegriffen.

 

1973
 
Erstes Springen im Sittertobel bei Herrn Heusler. Es bestand aus einem kleinen Cross mit anschliessendem Parcours und einem Geschicklichkeitstest, ähnlich dem heutigen Patrouillenritt. Dies geschah alles an einem Tag mit «An- und Abreise».

 

1974

Erstes Jagdspringen.
Das Jagdspringen führte über eine Cross-Strecke mit anschliessendem Parcours, ohne dass zwischendurch eine Ruhepause eingelegt wurde. Die Länge der Strecke betrug ca. 15 km. Gestartet wurde zu zweien, wobei einzelne Pferde allerdings bis zu viermal starteten.

Beim ersten Springen auf dem Reitplatz «Sonne» besass der Reitclub noch kein eigenes Hindernismaterial, deshalb musste das Material teilweise geliehen werden, ansonsten halfen Provisorien. So wurden, z.B. als Ständerersatz, Pfähle in den Boden geschlagen.

 

ca. 1975

Beitritt zum SVP als Einzelmitglied und Namenswechsel in Reitverein Tübach.

Vereinsreise nach Marbach. Es konnte damals ein sensationeller Beitrag von Fr.  5.-- pro Mitglied aus der Vereinskasse geleistet werden.

 

1983

Einweihung der neuen Vereins-Standarte anlässlich des offiziellen Springens.
«Ein richtiger Verein braucht eine Standarte!»
 
Dass ein solch aktiver Verein auch Stolz auf eine eigene Standarte sein wird, liegt auf der Hand. 1983 war es soweit. Anlässlich der regionalen Springkonkurrenz wurde die von Fahnenpatin, Frau Hanni Winkler und Fahnenpate, Herrn Oskar Kreis gestiftete Standarte zusammen mit dem Patenverein, Kavallerieverein Rorschach und Umgebung eingeweiht.
 
Damit entstand auch das Signet des Reitvereins Tübach.

 

1984

Beitritt zum Verband Ostschweizerischer Kavallerievereine 0KV.

Dies ermöglichte den Mitgliedern die verschiedenen Angebote des 0KV zu benützen. Z.B. Wettbewerbe in allen Sparten, diverse Kurse, Meisterschaften und Mitbestimmung in der Dachorganisation über die Delegiertenversammlung.

 

Seit Vereinsbestehen:

-- in den Wintermonaten; Hallenstunden in Arbon (heute teilweise im Freien, im Sommer);
-- im Sommer: gesellige Ausritte, damals meistens mit Picknick und Musik;
-- im Dezember: traditionelle Waldweihnacht;
-- im Frühling: jährliche Bluestfahrt mit Ross und Wagen;
-- Ebenso wird regelmässig ein Patrouillenritt durchgeführt.

Damals:

-- Durchführung von mind. 10 Vereinsritten pro Jahr;
-- Gesangsstunden für Vereinsmitglieder;
-- Teilnehmer an Anlässen waren meist Konkurrenten und Funktionäre;
--
Über lange Zeit fand jeweils am Schluss einer Veranstaltung ein Helferfest statt. Speis und Trank war jeweils gratis. Bei einem der ersten Helferfeste wurde von einem Mitglied ein gewonnener Preis (Spanferkel) zum Abendessen gespendet. Motto des Festes: «ä Guets git wieder ä Guets!»

Heute:

Nach 20 Jahren besteht ein Verein mit über 160 Mitgliedern, davon ca. 80 Aktive, ca. 20 Junioren und ca. 20 Ehren- und Freimitglieder.

Wer ist wofür zuständig?

 

 

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